Asazuke: Der perfekte japanische eingelegte Kohl

30 min prep 30 min cook 1 servings
Asazuke: Der perfekte japanische eingelegte Kohl
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Es war ein kühler Herbstnachmittag, als ich das erste Mal den Duft von frisch geschnittenem Kohl und warmem Ingwer in meiner kleinen Küche spürte. Der Regen trommelte leise gegen das Fenster, während ich die glänzenden, smaragdgrünen Blätter des Napa-Kohls vorsichtig auseinanderzog – ein Bild, das mich sofort an die heimischen Pickles meiner Großmutter erinnerte. Ich erinnere mich, wie sie das Gemüse in einem alten Keramikbehälter mit Salz und einer Handvoll geheimnisvoll duftender Algen lagern ließ, und das Ergebnis war immer ein knuspriges, leicht säuerliches Wunder, das jedes Essen veredelte. Heute möchte ich dieses Stück japanischer Hausmannskost mit dir teilen, denn Asasuke ist nicht nur ein schneller Snack, sondern ein wahres Geschmackserlebnis, das deine Sinne tanzen lässt. Hast du dich jemals gefragt, warum ein einfacher Kohl so viel Charakter haben kann? Die Antwort liegt in der Kunst des schnellen Einlegens, und genau das wirst du gleich entdecken.

Stell dir vor, du nimmst einen Bissen und spürst sofort das knackige Knacken des Kohls, gefolgt von einer sanften Schärfe des Ingwers, die sich mit einer dezenten Salznote verbindet – ein harmonisches Zusammenspiel, das deine Geschmacksknospen umarmt. Der Clou ist, dass das Asasuke in nur wenigen Stunden fertig ist, sodass du nicht wochenlang warten musst, um den perfekten Begleiter zu deinem Sushi, Ramen oder einfach zu einem Glas kühlem Grüntee zu genießen. Während du diesen Text liest, bereite dich darauf vor, ein Geheimnis zu entdecken, das viele Köche erst nach jahrelanger Praxis kennen: das richtige Verhältnis von Salz zu Gemüse ist entscheidend für das finale Knackgefühl. Aber warte, bis du den letzten Trick in Schritt 7 siehst – er wird dein Asasuke auf ein neues Level heben.

Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet, um sicherzugehen, dass es sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Hobbyköche funktioniert. Dabei habe ich gelernt, dass die Auswahl des richtigen Kohls, das richtige Schneiden und das geduldige Warten die drei Säulen dieses Gerichts sind. Und das Beste: du brauchst keine ausgefallenen Geräte, nur ein scharfes Messer, ein großes Glas oder einen Behälter und ein wenig Liebe zum Detail. Jetzt fragst du dich vielleicht, wie du das alles in deine hektische Woche einbauen kannst – keine Sorge, die Vorbereitung dauert nur etwa 15 Minuten, und das eigentliche Einlegen ist praktisch „Set and Forget“. Also, lass uns gleich loslegen – deine Familie wird dich um Nachschlag bitten, das verspreche ich dir.

Hier kommt das Versprechen: Ich führe dich Schritt für Schritt durch das gesamte Verfahren, von der Auswahl des perfekten Kohls bis zum kunstvollen Anrichten des fertigen Asasuke. Du wirst lernen, wie du die Textur knackig hältst, wie du die Aromen balancierst und welche kleinen Geheimnisse die Profis im Restaurant benutzen. Und das Wichtigste: Du wirst am Ende ein Gericht haben, das nicht nur köstlich, sondern auch gesund ist – voller Vitamin C, Ballaststoffe und einer leichten Schärfe, die den Stoffwechsel anregt. Also, schnapp dir dein Messer, öffne dein Herz für ein bisschen japanische Tradition und lass uns gemeinsam das perfekte Asasuke zaubern.

🌟 Why This Recipe Works

  • Flavor Depth: Durch die Kombination von Salz, Ingwer und Kombu entsteht ein mehrschichtiges Aroma, das sich im Mund entfaltet wie ein gut komponiertes Musikstück. Jeder Biss liefert eine leichte Süße des Kohls, eine salzige Umarmung und eine subtile Umami‑Note, die das Gericht unverwechselbar macht.
  • Texture Balance: Das schnelle Einlegen bewahrt die knackige Struktur des Kohls, während das Salz das Wasser herauszieht und gleichzeitig die Zellen stärkt. So bleibt das Gemüse frisch und bissfest, ohne matschig zu werden – ein entscheidender Punkt für jedes Pickle.
  • Ease of Preparation: Keine langen Fermentationszeiten, keine komplizierten Geräte – nur ein paar einfache Schritte, die du in weniger als einer Stunde erledigen kannst. Das macht das Rezept ideal für hektische Alltagsköche, die trotzdem etwas Besonderes auf den Tisch bringen wollen.
  • Time Efficiency: Während das Gemüse seine Aromen aufnimmt, kannst du andere Vorbereitungen treffen oder einfach entspannen. In nur 30 Minuten hast du ein Gericht, das in den nächsten Stunden weiter an Geschmack gewinnt.
  • Versatility: Asasuke lässt sich als Beilage, Snack oder sogar als leichte Hauptmahlzeit kombinieren. Du kannst es zu Reis, Nudeln, Sushi oder einfach zu einem Stück Brot servieren – die Möglichkeiten sind endlos.
  • Nutrition Boost: Der Kohl liefert Vitamin C und K, während Ingwer antioxidative Eigenschaften hat und die Verdauung unterstützt. Kombu fügt Jod und Mineralstoffe hinzu, die für eine ausgewogene Ernährung wichtig sind.
  • Ingredient Quality: Mit frischem, hochwertigem Napa‑Kohl und echtem Kombu erzielst du ein authentisches Geschmackserlebnis, das industriell hergestellte Pickles nicht erreichen können.
  • Crowd‑Pleaser: Die leichte Schärfe und das erfrischende Aroma machen das Gericht zu einem Hit bei Jung und Alt – sogar bei Gästen, die normalerweise skeptisch gegenüber fermentierten Lebensmitteln sind.
💡 Pro Tip: Verwende für das Salzen ein feines Meersalz, das gleichmäßig verteilt wird und die Textur des Kohls optimal unterstützt.

🥗 Ingredients Breakdown

Die Basis: Der Napa‑Kohl

Der Napa‑Kohl ist das Herzstück dieses Rezepts, weil er von Natur aus süßlich und gleichzeitig knackig ist. Er enthält viel Wasser, das durch das Salz entzogen wird, wodurch die Textur fest bleibt und die Aromen besser aufgenommen werden. Achte beim Kauf darauf, dass die Blätter hellgrün, fest und frei von braunen Flecken sind – das garantiert Frische und Geschmack. Wenn du keinen Napa‑Kohl findest, kannst du auch Chinakohl verwenden, aber das Ergebnis wird leicht anders sein. Und jetzt kommt das Geheimnis: das richtige Schneiden in dünne Streifen sorgt dafür, dass jedes Stück gleichmäßig mariniert wird.

Aromatics & Spices: Ingwer, Frühlingszwiebeln & Chili

Ingwer verleiht dem Asasuke seine charakteristische Schärfe und ein wärmendes Aroma, das perfekt mit dem kühlen Kohl harmoniert. Frische Frühlingszwiebeln bringen eine milde Zwiebelnote und ein wenig Frische, die das Gericht aufhellt. Getrocknete Chilischoten geben einen dezenten Kick, ohne die Balance zu stören – ein kleiner Feuerfunke, der das Ganze spannend macht. Wenn du es weniger scharf magst, kannst du die Chilischoten weglassen oder nur ein Stück verwenden. Und ein kleiner Trick: das feine Reiben des Ingwers sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Schärfe im gesamten Gemisch.

Die geheimen Helden: Kombu & Salz

Kombu, das getrocknete Seetangblatt, ist das unterschätzte Juwel in der japanischen Küche. Es liefert Umami, das den gesamten Geschmack tiefer und runder macht, ohne dass du zusätzliche Soßen brauchst. Das Salz ist nicht nur ein Geschmacksverstärker, sondern auch ein natürlicher Konservierungsstoff, der das Gemüse knackig hält. Verwende am besten ein grobes Meersalz, das sich langsam löst und das Gemüse sanft behandelt. Und hier ein kleiner Hinweis: Wenn du das Salz zu früh hinzufügst, kann das Gemüse zu sehr austrocknen – also mische es erst, wenn die anderen Zutaten bereit sind.

Finishing Touches: Karotten & Kombinationen

Die Karotten bringen eine süße, erdige Note und eine leuchtend orange Farbe, die das Gesamtbild des Gerichts aufhellt. Sie ergänzen den Kohl perfekt, weil sie ebenfalls knackig bleiben, wenn sie dünn geschnitten werden. Du kannst die Karotten in feine Julienne-Streifen schneiden oder mit einem Spiralschneider für einen zusätzlichen Crunch verarbeiten. Wenn du experimentierfreudig bist, probiere ein paar dünne Scheiben Rettich oder Daikon für extra Schärfe. Und das Beste: All diese Zutaten lassen sich leicht an deine Vorlieben anpassen, ohne das Grundprinzip zu verändern.

🤔 Did You Know? Kombu enthält natürlicherweise Glutaminsäure, die zusammen mit Salz ein intensives Umami‑Erlebnis erzeugt – das Geheimnis vieler japanischer Gerichte.

Mit deinen Zutaten vorbereitet und bereit, lass uns jetzt kochen. Hier beginnt der spaßige Teil, bei dem du die Magie des schnellen Einlegens selbst erleben wirst.

Asazuke: Der perfekte japanische eingelegte Kohl

🍳 Step-by-Step Instructions

  1. Beginne damit, den Napa‑Kohl gründlich zu waschen und die äußeren Blätter zu entfernen. Schneide den Kohl anschließend in feine Streifen, etwa 0,5 cm breit, sodass jedes Stück schnell die Gewürze aufnehmen kann. Während du schneidest, hörst du das leise Knistern des frischen Gemüses – ein beruhigendes Geräusch, das dich auf das bevorstehende Geschmackserlebnis einstimmt. Lege die Kohlstreifen in eine große Schüssel und streue das Salz gleichmäßig darüber. Rühre vorsichtig um, bis das Salz das Gemüse leicht befeuchtet hat; das ist der erste Schritt zur perfekten Textur.

  2. Lass den gesalzenen Kohl für etwa 10 Minuten ruhen. In dieser Zeit wird das Salz das Wasser aus den Zellen ziehen, wodurch der Kohl knackig bleibt und gleichzeitig ein kleiner Sud entsteht. Du wirst sehen, wie sich ein leichter, leicht salziger Saft am Boden der Schüssel sammelt – das ist ein gutes Zeichen. Während du wartest, kannst du die Karotten schälen und in feine Julienne-Streifen schneiden, sodass sie später gleichmäßig mit dem Kohl vermischt werden.

  3. Während der Kohl ruht, bereite die aromatischen Zutaten vor: Reibe den frischen Ingwer fein, schneide die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe und zerbrich die getrockneten Chilischoten in kleine Stücke. Kombiniere Ingwer, Frühlingszwiebeln, Chili und das Kombu‑Stück in einer kleinen Schüssel. Hier kommt der Trick: Gieße ein wenig warmes Wasser (ca. 30 ml) über das Kombu, damit es leicht aufweicht und seine Umami‑Kraft freigibt. Das Ergebnis ist ein duftender, leicht salziger Sud, der das Gemüse in ein neues Geschmacksuniversum hebt.

  4. 💡 Pro Tip: Wenn du das Kombu zu lange einweichst, kann es zu schleimig werden – ein kurzer 5‑minütiger Zug ist optimal.
  5. Gieße nun den entstandenen Sud über den Kohl, der bereits das Salz aufgenommen hat. Mische alles gründlich, sodass jedes Kohlblatt von den aromatischen Zutaten umhüllt wird. Du wirst ein angenehmes, leicht scharfes Aroma wahrnehmen, das sofort die Vorfreude steigert. Jetzt füge die Karotten-Julienne hinzu und vermenge alles erneut, sodass die süßen Karottenstücke gleichmäßig verteilt sind. Das Ergebnis ist ein buntes, duftendes Gemüsebett, das bereit ist, in den Behälter zu wandern.

  6. Packe das gemischte Gemüse fest in ein sauberes Einmachglas oder einen luftdichten Kunststoffbehälter. Drücke es mit einem Holzlöffel oder einem kleinen Presswerkzeug nach unten, bis keine Luftblasen mehr zu sehen sind. Hier ist die kritische Phase: Wenn Luft im Glas bleibt, kann das Gemüse nicht gleichmäßig fermentieren und verliert an Knackigkeit. Versichere dich, dass das Gemüse vollständig von seiner eigenen Flüssigkeit bedeckt ist; das ist das Geheimnis für ein gleichmäßiges Aroma.

  7. ⚠️ Common Mistake: Das Glas nicht zu fest verschließen, bevor das Gemüse vollständig gesunken ist – das führt zu unerwünschtem Gärungsgeruch.
  8. Verschließe das Glas luftdicht und stelle es bei Zimmertemperatur (ca. 20 °C) für 2–4 Stunden zur Ruhe. In dieser kurzen „Asazuke“-Phase zieht das Gemüse die Aromen auf, ohne dass eine lange Fermentation nötig ist. Du kannst das Glas zwischendurch leicht schütteln, um sicherzugehen, dass die Gewürze sich gleichmäßig verteilen. Nach etwa drei Stunden sollte das Gemüse eine leichte, aber klare Geschmacksentwicklung zeigen – ein Zeichen dafür, dass das Salz und die Gewürze perfekt harmonieren.

  9. Nach der Ruhezeit probiere ein Stück, um den gewünschten Geschmack zu überprüfen. Wenn du eine intensivere Schärfe möchtest, füge ein wenig mehr Chili oder frisch geriebenen Ingwer hinzu und lasse das Ganze noch weitere 30 Minuten ziehen. Sobald du mit dem Ergebnis zufrieden bist, stelle das Glas in den Kühlschrank. Dort hält das Asasuke bis zu einer Woche seine Frische und entwickelt sogar noch mehr Tiefe – das ist das Geheimnis, das viele Restaurants ausnutzen.

  10. Serviere das Asasuke gekühlt als Beilage zu Sushi, Reisbowls oder einfach als erfrischenden Snack. Ein kleiner Löffel davon auf einem Stück geröstetem Brot, garniert mit Sesam und einem Spritzer Zitronensaft, ist ein echter Hit. Und das Beste: Du kannst das Asasuke jederzeit nachlegen, indem du einfach frisches Gemüse hinzufügst und den Vorgang wiederholst. Jetzt, da du das Grundrezept kennst, lass uns ein paar Profi‑Tipps teilen, die dein Asasuke von gut zu außergewöhnlich machen.

💡 Pro Tip: Für extra Crunch kannst du das Gemüse nach dem Salzen kurz in Eiswasser tauchen – das schließt die Poren und bewahrt die Knackigkeit.

🔐 Expert Tips for Perfect Results

Der Geschmackstest‑Trick

Bevor du das Glas verschließt, nimm einen kleinen Bissen und achte auf das Gleichgewicht zwischen Salz, Schärfe und Umami. Wenn das Salz zu dominant ist, füge ein wenig Zucker oder Honig hinzu, um die Aromen abzurunden. Ich habe das einmal bei einem Familienessen ausprobiert und das Ergebnis war ein harmonisches Zusammenspiel, das sogar meine Schwiegermutter beeindruckte. Dieser kleine Test spart dir später Korrekturen und sorgt dafür, dass das Asasuke sofort perfekt ist.

Warum Ruhezeit mehr bedeutet als du denkst

Die 2–4 Stunden bei Raumtemperatur sind nicht nur eine Zeiteinheit, sondern ein kritischer Moment, in dem das Gemüse seine Textur festigt und die Aromen tief eindringen. Wenn du das Glas zu früh in den Kühlschrank stellst, verlangsamt sich die Aufnahme der Gewürze erheblich. Ich erinnere mich an ein Mal, als ich das Asasuke nach nur einer Stunde gekühlt habe – das Ergebnis war fade und matschig. Lass es also ruhig stehen, und du wirst ein knackiges, aromatisches Ergebnis erhalten.

Das geheime Salz‑Verhältnis

Zwei Teelöffel Salz für einen ganzen Kopf Kohl klingen nach wenig, aber das ist exakt das richtige Maß, um die Textur zu erhalten, ohne zu überwürzen. Verwende ein feines Meersalz, das sich gleichmäßig verteilt, und mische es gründlich, bevor du die anderen Zutaten hinzufügst. Ein zu hoher Salzgehalt kann das Gemüse zu weich machen, während zu wenig das Einlegen kaum beeinflusst. Ich habe dieses Verhältnis über Jahre verfeinert und kann dir versichern, dass es das Fundament für das perfekte Knackgefühl bildet.

💡 Pro Tip: Wenn du das Salz vorher in einer kleinen Menge Wasser auflöst, verteilt es sich noch besser und verhindert Klumpen.

Die Kombu‑Magie

Kombu ist das unsichtbare Genie hinter dem Umami-Geschmack. Um seine volle Kraft zu entfalten, solltest du es nicht zu lange einweichen – fünf Minuten reichen aus, um die natürliche Glutaminsäure zu lösen. Zu langes Einweichen kann zu einer schleimigen Textur führen, die das Gericht unangenehm macht. Wenn du das Kombu lieber in Stücke schneidest, achte darauf, dass es nicht zu groß ist, damit es sich gut im Sud verteilt.

Der letzte Schliff: Säure und Süße

Ein Spritzer Reisessig oder ein wenig Zitronensaft am Ende kann das gesamte Geschmacksprofil aufhellen und die Säure ausbalancieren. Ebenso kann ein Hauch Honig die Schärfe des Ingwers mildern, ohne die Frische zu verlieren. Ich habe diese Kombination bei einem Sommerpicknick ausprobiert und das Ergebnis war ein erfrischendes, leicht süß-saures Aroma, das perfekt zu gegrilltem Fisch passte. Probiere es aus und finde deine persönliche Balance – das macht das Asasuke zu deinem eigenen Signature‑Dish.

🌈 Delicious Variations to Try

One of my favorite things about this recipe is how versatile it is. Here are some twists I've tried and loved:

Sesam‑Kick

Füge gerösteten Sesam und einen Schuss Sesamöl hinzu, um ein nussiges Aroma zu erhalten. Der leichte Crunch des Sesams ergänzt die Knackigkeit des Kohls perfekt und verleiht dem Gericht eine asiatische Eleganz, die besonders gut zu Sushi passt.

Miso‑Mischung

Ersetze einen Teil des Salzes durch weiße Miso-Paste, die du vorher in etwas Wasser auflöst. Diese Variante gibt dem Asasuke eine tiefere Umami‑Note und eine leicht cremige Textur, die hervorragend zu Reisbowls passt.

Zitronengras‑Frische

Zerkleinere frisches Zitronengras und mische es mit dem Ingwer, um ein zitroniges, leicht blumiges Aroma zu erzeugen. Diese Variante ist ideal für warme Sommertage, da sie erfrischend wirkt und die Schärfe des Ingwers mildert.

Kimchi‑Fusion

Füge ein paar Esslöffel fertiges Kimchi hinzu, um eine scharfe, fermentierte Tiefe zu erreichen. Die Kombination aus koreanischem Kimchi und japanischem Asasuke schafft ein spannendes Geschmackserlebnis, das besonders bei Liebhabern von fermentierten Gerichten gut ankommt.

Süß‑Sauer‑Mix

Ein Spritzer Apfelessig und ein Löffel brauner Zucker geben dem Asasuke eine süß-saure Nuance, die wunderbar zu gegrilltem Fleisch oder Tofu passt. Diese Variante bringt eine angenehme Balance zwischen Säure und Süße, die das Gericht noch vielseitiger macht.

📦 Storage & Reheating Tips

Refrigerator Storage

Bewahre das Asasuke in einem luftdichten Glasbehälter im Kühlschrank auf. Dort bleibt es bis zu einer Woche frisch, wobei die Aromen mit jedem Tag intensiver werden. Achte darauf, dass das Gemüse immer von Flüssigkeit bedeckt ist – ein kurzer Schuss Wasser kann helfen, die Textur zu erhalten. Wenn du das Glas einmal geöffnet hast, verschließe es wieder sofort, um Oxidation zu vermeiden.

Freezing Instructions

Für längere Lagerung kannst du das Asasuke in Portionen einfrieren. Packe es in gefriergeeignete Beutel oder Behälter und drücke die Luft so gut wie möglich heraus. Im Gefrierschrank hält es bis zu drei Monate, wobei die Textur leicht weicher wird, aber der Geschmack bleibt erhalten. Vor dem Servieren einfach im Kühlschrank über Nacht auftauen lassen – das bewahrt die Aromen am besten.

Reheating Methods

Das Asasuke wird normalerweise kalt serviert, aber wenn du es leicht erwärmen möchtest, gib einen Esslöffel Wasser oder Brühe in eine Pfanne und erwärme es bei mittlerer Hitze für 1–2 Minuten. So bleibt die Knackigkeit erhalten und das Gericht wird nicht trocken. Ein Spritzer Zitronensaft während des Aufwärmens hebt die Frische wieder hervor und verhindert, dass das Gemüse zu matschig wird.

❓ Frequently Asked Questions

Idealerweise lässt du das Asasuke mindestens 12 Stunden im Kühlschrank ziehen. Nach dieser Zeit haben sich die Aromen gut verteilt und das Gemüse hat die gewünschte Knackigkeit erreicht. Du kannst es jedoch schon nach 4 Stunden probieren – wenn dir die Intensität noch zu gering ist, einfach länger ziehen lassen.

Ja, du kannst Chinakohl, Wirsing oder sogar Weißkohl verwenden. Beachte jedoch, dass die Textur und das Wassergehalt variieren, sodass du die Salzmengen leicht anpassen musst. Besonders bei festeren Kohlsorten ist ein etwas längeres Ruhen bei Zimmertemperatur empfehlenswert, um das gewünschte Knackgefühl zu erzielen.

Für mehr Schärfe füge zusätzliche getrocknete Chilischoten oder frischen, fein gehackten Chili hinzu. Wer es milder mag, kann die Chilischoten ganz weglassen oder nur ein kleines Stück verwenden. Auch die Menge des Ingwers lässt sich nach Geschmack anpassen – mehr Ingwer bringt mehr Schärfe und Aroma.

Ein kurzes Abspülen ist empfehlenswert, um überschüssiges Salz zu entfernen, das manchmal auf dem getrockneten Blatt liegt. Danach das Kombu in warmem Wasser einweichen, um die Umami‑Aromen freizusetzen. So erhältst du ein klares, ausgewogenes Geschmacksprofil ohne unerwünschte Salzspuren.

Das Salz ist ein zentraler Bestandteil, weil es die Textur des Kohls festigt und die Aromen bindet. Wenn du Salz reduzieren möchtest, kannst du ein leichtes Salz‑Ersatz‑Produkt verwenden, aber das Ergebnis wird weniger knackig sein. Alternativ kannst du das Salz nach dem ersten Einlegen reduzieren, jedoch wird die Haltbarkeit etwas beeinträchtigt.

Im Gefrierschrank bleibt das Asasuke bis zu drei Monate gut. Vor dem Einfrieren solltest du das Gemüse in Portionen aufteilen und luftdicht verpacken. Beim Auftauen im Kühlschrank bleibt die Textur am besten erhalten, wobei ein leichter Verlust an Knackigkeit zu erwarten ist.

Absolut! Das Asasuke eignet sich hervorragend als Basis für einen japanisch inspirierten Salat. Kombiniere es mit Sesam, Avocado, gerösteten Nori-Streifen und einem leichten Soja‑Sesam‑Dressing für einen erfrischenden, nahrhaften Salat, der sowohl als Hauptgericht als auch als Beilage begeistert.

Serviere das Asasuke gekühlt als Beilage zu Sushi, Reisbowls oder als erfrischenden Snack. Ein kleiner Löffel auf geröstetem Brot mit Sesam bestreut ist ein schneller Appetithappen. Du kannst es auch als Topping für Nudelsuppen oder als knusprige Ergänzung zu gebratenem Tofu nutzen.
Asazuke: Der perfekte japanische eingelegte Kohl

Asazuke: Der perfekte japanische eingelegte Kohl

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
4-6

Ingredients

Instructions

  1. Kohl waschen, in feine Streifen schneiden, mit Salz vermengen und 10 Minuten ruhen lassen.
  2. Karotten schälen und in Julienne-Streifen schneiden; Ingwer reiben, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Chili zerbröseln.
  3. Kombu in warmem Wasser 5 Minuten einweichen, dann mit Ingwer, Frühlingszwiebeln und Chili vermischen.
  4. Den Sud über den Kohl gießen, Karotten hinzufügen und alles gründlich vermengen.
  5. Gemisch fest in ein Glas füllen, Luftblasen entfernen und sicherstellen, dass das Gemüse von Flüssigkeit bedeckt ist.
  6. Glas luftdicht verschließen und 2–4 Stunden bei Zimmertemperatur ziehen lassen.
  7. Geschmack prüfen, bei Bedarf nachwürzen und anschließend im Kühlschrank lagern.
  8. Kalt servieren als Beilage oder Snack – nach Belieben mit Sesam oder Zitronensaft verfeinern.

Nutrition per Serving (estimate)

350
Calories
25g
Protein
30g
Carbs
15g
Fat

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